Digitale Patientenakten: Vertragsärzte pochen auf Manipulationsschutz
[摘要] Die Vertragsärzte verlangen für künftige digitale Patientenakten eine Sicherung gegen Manipulationen. „Es muss gewährleistet werden, dass medizinische Daten stimmen und Befunde nicht verfälscht werden – also dass ein Röntgenbild auch nach dem dritten Mal Hin- und Herschicken noch so aussieht wie vorher“, sagte kürzlich der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Dr. med. Andreas Gassen. Zwingend sei eine sichere Übertragung. Zudem werde jeder Patient für sich entscheiden müssen, welche Daten er elektronisch verfügbar haben wolle und welche nicht. Um einen Mehrwert zu erreichen, müssten digitale Akten für Ärzte gut durchsuchbar sein, machte Gassen deutlich. Er forderte eine Art Indexierbarkeit, um Relevantes schnell finden zu können. Die Bundesregierung strebt bis 2021 die Einführung elektronischer Patientenakten an, die Versicherte freiwillig nutzen können. Auf eine grundsätzliche Struktur haben sich Ärzte und Kassen inzwischen verständigt. Vorgesehen sind drei Bereiche: einer mit medizinischen Daten der Ärzte, einer mit Versicherteninformationen der Kassen und einer, in den Patienten selbst Daten einspeisen können. „Was Patienten mit ihrer Akte machen, kann dann nicht mehr in der Verantwortung des Arztes sein“, sagte der KBV-Chef. Es liege in der Hoheit des Patienten. Ob diese es in den Tresor legten oder bei Facebook posteten, müsse jeder für sich selbst entscheiden. dpa
[发布日期] [发布机构]
[效力级别] [学科分类] 医学(综合)
[关键词] [时效性]