Mitteilungen der Gesellschaften
[摘要] AGRBM-Mitteilungen Ankündigung XXXI. Jahrestreffen der AGRBM 20.22. April 2018 in Würzburg Themenbereiche der Vorträge: Der Einfluss von Subfertilität auf die Gesundheit der Nachkommen Stammzellen in der In-vitro-Organogenese und bei der Fertilitätsprotektion Ethische Aspekte des gene editing und der Genese künstlicher Gameten micro-RNA als Marker für Implantations- und Entwicklungskompetenz PID aktuelle Entwicklung der Untersuchungsmethoden Statistik für Embryologen: vom Chi-Quadrat-Test bis zur Meta-Analyse Organisation: Dagmar Gutknecht, profertilita, Regensburg Heidrun Köbernick, IVF Praxis für Kinderwunschbehandlungen, Erlangen Claudia Staib, Universitätsklinikum Würzburg Astrid Vogel, kïz, München Alain Wunsch, Kinderwunschpraxis München Nord Veranstaltungsort: Tagungszentrum Festung Marienberg, WürzburgWeitere Informationen und Anmeldung unter www.agrbm-tagung.de BRZ-Mitteilungen BRZ-Herbsttreffen 2017 9. Dezember 2017, ca. 14:30 bis ca. 18:30 Uhr(im Rahmen des DVR-Kongresses 2017) Holiday Inn Munich City Centre Hochstraße 3 81669 München Raum: Forum 12 Zum Beginn des BRZ-Herbsttreffens 2017 wird voraussichtlich im Raum direkt ein Mittagsimbiss bereitgestellt. Uhrzeit Thema Referent bis 14:30 Mittagsimbiss im Raum F 1214:3014:35 Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden und Verabschiedung der vorl. Tagesordnung Hilland 14:3515:05 Rückblick auf die BRZ-Aktivitäten des letzten Halbjahres 2017 Hilland 15:0516:30 Themenblock Kryokonservierung und BerufshaftpflichtversicherungDarstellung eines Vorfalls und Problematisierung unter dem Aspekt der bestehenden Berufshaftpflichtverträge und Kryovertragsmuster VortragHaftung bei einem Keimzellverlust im Rahmen der Kryokonservierung Hilland und N.N., Taupitz 16:3016:45 Kaffeepause im Raum16:4517:15 Vortrag Neues aus der Welt des Rechts Niggehoff 17:1517:45 Vortrag Urteile u. a. zum Deutschen Mittelweg, PKV-Kostenübernahme Unverheiratete bei einer IVF mit PIDEberlein 17:4518:15 Diverses u. a. OMV 2018, Vorstandswahlen und der Nachwuchs BRZ-Vorstand spätestens 18:30 VerabschiedungHilland Die Referenten sind bekannt. Fortsetzung der Diskussion bei einem gemeinsamen Abendessen im Wirtshaus in der Au. Samenspenderregistergesetz (SaRegG) was ist JETZT wichtig! Der Bundestag hat am 18. Mai 2017 das Gesetz zur Regelung des Rechts auf Kenntnis der Abstammung bei heterologer Verwendung von Samen (SaRegG) beschlossen. Das Gesetz tritt am 1. Juli 2018 in Kraft und regelt zunächst im Wesentlichen die Erhebung und Dokumentation von Spenderdaten in Entnahmeeinrichtungen (z. B. Samenbanken) sowie die Pflichten der Einrichtungen der medizinischen Versorgung (z. B. reproduktionsmedizinische Einrichtungen) bei der Verwendung von donogenen (heterologen) Samenspenden (z. B. Aufklärung, Dokumentation) und die Weiterleitung von Daten an das beim Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) einzurichtende Samenspenderregister. Für Samenspenden, die VOR Inkrafttreten des Gesetzes (also vor dem 1. Juli 2018) verwendet wurden und zur Geburt eines Kindes geführt haben (Altfälle), besteht KEINE Meldepflicht an das Register. Allerdings sind Einrichtungen der medizinischen Versorgung, die vor Inkrafttreten dieses Gesetzes Samen für eine ärztlich unterstützte künstliche Befruchtung donogen verwendet haben, verpflichtet, im Gesetz näher bezeichnete Daten über einen Zeitraum von 110 Jahren nach der donogenen Verwendung des Samens aufzubewahren, soweit solche Angaben zum Zeitpunkt des Inkrafttretens des Gesetzes vorhanden sind. Dies bedeutet, dass zumindest ein Teil jener Informationen, die mit Inkrafttreten des Gewebegesetzes (zum 1. August 2007) über einen Zeitraum von 30 Jahren aufzubewahren sind, dann der verlängerten Aufbewahrungsfrist von 110 Jahren unterliegen. Somit sind Angaben/Daten, die zum Zeitpunkt 1. Juli 2018, 0:00 Uhr nicht aus anderen Gründen aufbewahrungspflichtig wären, wie z. B. nach dem Transplantationsgesetz, der TPG-Gewebeverordnung, nach Berufsrecht oder insbesondere gemäß § 630f Absatz 3 BGB, der für die Aufbewahrung der Patientenakte eine gesetzliche Aufbewahrungsfrist von 10 Jahren vorsieht, nicht betroffen. Fazit Nur Angaben, die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens des SaRegG vorhanden sind oder vorhanden sein müssen, fallen somit unter die Aufbewahrungspflichten des SaRegG. Entnahmeeinrichtungen (Samenbanken), die Samen vor Inkrafttreten des Gesetzes gewonnen haben, dürfen diesen nur dann an eine Einrichtung der medizinischen Versorgung zur donogenen (heterologen) Verwendung für eine ärztlich unterstützte künstliche Befruchtung abgeben, wenn die im Gesetz näher bestimmten Voraussetzungen erfüllt sind. Einrichtungen der medizinischen Versorgung, die in ihren Einrichtungen Samen zur donogenen Verwendung gelagert haben, der vor Inkrafttreten des Samenspenderregistergesetzes gewonnen wurde, dürfen ab dem 1. Juli 2018 diesen nur dann für eine ärztlich unterstützte künstliche Befruchtung anwenden, wenn die im Gesetz näher bestimmten Voraussetzungen erfüllt sind. Der BRZ hat einen Arbeitskreis gebildet, der sich mit den Auswirkungen des Samenspenderregistergesetzes auf die Tätigkeit der reproduktionsmedizinischen Zentren und Entnahmeeinrichtungen befasst und eine detaillierte Arbeitsanweisung zur Verfügung stellen wird. Für ihre Mitarbeit in diesem Arbeitskreis, der sich am 8. November 2017 zum ersten Mal getroffen hat, danken wir Prof. Dr. Thomas Katzorke, PD Dr. Ulrich A. Knuth, Rechtsanwalt Dirk Niggehoff und Rechtsanwalt und Notar Dr. Stefan Wehrstedt. Im Rahmen der BRZ-Vorträge im Programm des DVR-Kongresses (Freitag, 8. Dezember 2017, von 11.30 bis 13.00 Uhr) und vor allen Dingen auch im Rahmen des BRZ-Herbsttreffens am Nachmittag des 9. Dezember 2017 wird auf die ersten Ergebnisse eingegangen werden. Korrespondenzadresse: Dr. med. Ulrich Hilland 1. Vorsitzender des BRZ E-Mail: hilland@fcm-net.de DGA-Mitteilungen Einladung zur Mitgliederversammlung der Deutschen Gesellschaft für Andrologie (DGA) e.V. im Rahmen des 7. DVR-Kongresses 2017 zugleich 29. DGA-Jahrestagung Freitag, 8. Dezember 2017, 17:00 bis 18:00 Uhr Raum: FORUM 8 Holiday Inn Munich City Centre Hochstraße 3 81669 München Tagesordnung1.Feststellung der Tagesordnung 2.Genehmigung des Protokolls der Mitgliederversammlung 2016 (Saarbrücken) 3.Bericht des Präsidenten 4.Bericht des Sekretärs 5.Bericht der Schatzmeisterin6.Bericht des Beauftragten für Fort-/Weiterbildung und Qualitätssicherung 7.Bericht der Forschungsbeauftragten 8.Bericht des Medienbeauftragten 9.Satzungsänderunga.Juniormitgliedschaftb.Erweiterung des Vorstands um das Ressort: Berufspolitik c.Abstimmung über die Satzungsänderungen 10.Bericht QuaDeGA GmbH 11.Bericht der Kassenprüfer 12.Entlastung des Vorstandes 13.Wahlen zum Vorstanda.Schatzmeister-/inb.Medienbeauftragte/-rc.Tagungspräsident/-in 2020d.Berufspolitik14.Wahl der Kassenprüfer 15.Zukünftige Tagungen Jahrestagung 2018 Jahrestagung 2019 (im Rahmen des DVR-Kongresses) 16.Verschiedenes DGRM-Mitteilungen 51. Jahrestagung Physiologie & Pathologie der Fortpflanzung gleichzeitig43. Veterinär-Humanmedizinische Gemeinschaftstagung Hannover, 21. 23. Februar 2018 Hörsaal des Instituts für Pathologie, Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, Bünteweg 17, 30559 Hannover Vorprogramm Mittwoch, 21.02.2018* 20:00 Uhr Begrüßungsabend mit Poster-Slam Donnerstag, 22.02.2018 8:1518:30 Uhr Plenarvorträge: Prof. Dr. Henrik Callesen (Aarhus)Status of in vitro production and associated biotechniques in farm animals PD Dr. med. vet. Jennifer Schön (Dummerstorf)Regulatorische Funktionen des Eileiters Prof. Dr. rer. nat. Stefan Schlatt (Münster)Spermatogoniale Stammzellen und ihre Nische Sitzungen mit Kurzvorträgen, FBF Workshop, Posterausstellung und -diskussion 20:00 Uhr Abendveranstaltung Freitag, 23.02.2018 8:1517:30 Uhr Plenarvorträge: Prof. Dr. med. vet. Mariusz P. Kowalewski (Zürich)Maternale Kommunikation beim Hund im Vergleich zu anderen Spezies Dr. med. Hanns-Georg Klein (Martinsried)Möglichkeiten und Grenzen der PID PD Dr. med. Anne Navarrete Santos (Halle/Saale)Developmental origin of health and diseases (DOHAD) Sitzungen mit Kurzvorträgen, Vorträgen der DGRM-Preisträger, Posterausstellung Weitere Informationen und Anmeldung unter: http://www.repromedizin.de (Veranstaltungen) http://www.dvg.net/index.php?id=2196&contUid=0#c4441 *Bitte beachten Sie auch die Prä-Konferenz Recent Advances of Reproductive Biotechnology am 21.02.2018 in Hannover, ausgerichtet durch das Institut für Nutztiergenetik/Friedrich-Loeffler-Institut, Neustadt (Anfragen, Anmeldungen: E-Mail: rath@tzv.fal.de; Programm unter http://www.dvg.net) SRBM/DGE-Mitteilungen Auszeichnung für Endometrioseforscher: Robert G. Edwards Prize Paper Award geht an interdisziplinäres Team aus Münster Durchgesetzt gegen internationale Konkurrenz: Der diesjährige Robert G. Edwards Prize Paper Award für die beste Publikation des Jahres 2016 auf dem Fachgebiet der Reproduktionsmedizin geht an ein interdisziplinäres Forscherteam aus Münster. Die Wissenschaftler um Prof. Martin Götte, Leiter des Forschungslabors der Unifrauenklinik und Sprecher des Beirats der DGE-Sektion für Reproduktionsbiologie und -medizin, erhielten die Ehrung für ihre Arbeit zu einem möglichen neuen Therapieansatz bei der bisher wenig erforschten Gebärmuttererkrankung Endometriose. Eine Jury des medizinischen Fachverlages Elsevier, dem Initiator des Preises, wählte die Publikation aus zahlreichen Einsendungen aus. Die Arbeit war bereits im Rahmen der DGE-Jahrestagung 2017 in Würzburg auf Resonanz gestoßen, und dort mit einem Posterpreis prämiert worden. Bei Frauen, die unter Endometriose leiden, wachsen Zellen der Gebärmutterschleimhaut auch außerhalb der Gebärmutterhöhle und verursachen so meist während der Periode krampfartige Schmerzen. Häufig führt die Erkrankung auch zu chronischen Unterleibsschmerzen oder Zeugungsunfähigkeit. Die Ursache für die krankhaften Herde ist bis heute nicht geklärt und auch Therapiemöglichkeiten gibt es so gut wie keine.Hier könnte nun der prämierte Ansatz aus Münster entscheidend weiterhelfen: Die Forscher aus der Frauenklinik, dem Kinderwunschzentrum, der Klinik für Strahlentherapie/Radioonkologie und dem Biomedizinischen Technologiezentrum (BMTZ) fanden in ihren gemeinsamen Experimenten heraus, dass die sogenannte microRNA miR-200b die Produktion bestimmter Eiweiße in den Endometriosezellen reguliert. Diese Eiweiße sind verantwortlich für die Umwandlung von Gebärmutterschleimhautzellen in einen anderen Zelltyp, der sich wiederum sehr gut im menschlichen Körper bewegen kann. Somit bestimmt miR-200b, wie gut Zellen der Gebärmutterschleimhaut beispielweise in die Bauchhöhle oder den Darm gelangen, und fördert so deren krankhafte Verbreitung also die Endometriose, erklärt Prof. Götte. In ihren Laborversuchen konnten die Forscher zeigen, dass eine verringerte Menge an miR-200b die negativen Eigenschaften der Endometriosezellen abschwächen und so womöglich in einer zukünftigen Therapie zu einem milderen Krankheitsverlauf beitragen könnte. Bis wir unseren Patienten auf Basis dieses Ergebnisses eine Therapie anbieten können, braucht es noch etwas Zeit. Aber wir haben den Weg für spannende und vor allem vielsprechende weitere Forschung geebnet, freut sich Prof. Götte. Seit 2010 verleiht der Verlag Elsevier den Robert G. Edwards Paper Prize Award an Forschergruppen, die exzellente Arbeiten auf dem Gebiet der Reproduktionsmedizin veröffentlicht haben. Er ist nach dem Nobelpreisträger und Vater der künstlichen Befruchtung Robert Edwards benannt und mit EUR 1000,dotiert.Korrespondenzadresse: Prof. Dr. Martin Götte Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Universitätsklinikum MünsterE-Mail: mgotte@uni-muenster.de
[发布日期] [发布机构]
[效力级别] [学科分类] 内分泌与代谢学
[关键词] [时效性]